Hot Blues and Rock n Roll music

Thirsty Mamas (Durstige Mütter) hot blues and Rock n Roll music

Biografie der Thirsty Mamas

 Eine kleine Historie zu den Thirsty Mamas

Die Thirsty Mamas, Hamburgs späteste Band.
Die fünf Mitglieder der Hamburger Bluesrockband Thirsty Mamas spielen einen explosiven und wilden Bluesrock, der den Spagat zwischen traditionellem Blues und modernen Rocksounds mit sehr viel Spielfreude und Können meistert.
Dafür sorgen eine charismatische Stimme (Stefan Schneider – Gesang und Gitarre), kraftvolle Bluesrock-, Slide- und Lapsteel-Gitarrensounds (Hans Torlée – div. Gitarren), fette Blues-Harps (Mike Jaedke – Harps), und ein massiv drückendes Fundament (Vicente Hernando – Bass und Josef Euler – Schlagzeug). Alle Bandmitglieder sind erfahrene Praktiker mit langjähriger Bühnenerfahrung.

Warum späteste Band?
Fünf Männer aus Hamburg, zusammen rund 250 Jahre alt, spielen seit ein paar Jahren wieder DIE Musik, von der sie in ihrer Jugend geprägt wurden. Sie haben in den achtziger, in den neunziger Jahren andere Musik gemacht, sie haben studiert, sie haben beruflich Karriere gemacht, sie sind durch die Welt gereist, sie haben Kinder großgezogen, sie haben auch lange Perioden mit der Musik ausgesetzt und irgendwann . . . . . irgendwann haben sie wieder zu ihren Instrumenten gegriffen und sich zu einer Band formiert. Und da das ist noch nicht lange her ist, nennt man sie Hamburgs – nein, nicht älteste, beileibe nicht – aber Hamburgs späteste Band.

Welche Art von Musik spielen die Thirsty Mamas?
Wie schon oben angedeutet: sie spielen die Musik, von der sie in ihrer Jugend geprägt wurden. Die Thirsty Mamas haben Titel in ihrem Repertoire, die Blues- und Rockkennern durchaus bekannt erscheinen, aber die Mamas sind keine Coverband. Die Mamas spielen kaum nach und wollen dies bald gar nicht mehr tun. Sie zitieren, paraphrasieren und interpretieren wie ihre Vorbilder, als da wären Canned Heat oder ZZ Top, Eric Clapton oder Johnny Winter u.v.a. Sie vertiefen sich beispielsweise in die Bluesrecordings aus dem Anfang des 20sten Jahrhunderts, erspüren den musikalischen Gehalt dieser Songs und machen daraus Bluesrock. So stammt der Bandname vom „Thirsty Mama Blues“, den Hot Lips Page 1940 mit seinem Trio aufnahm. (Aber war es nicht Sleepy John Estes, der ihn schon in den 30ern eingespielt hatte? Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen? . . . ) Aber so richtig musikwissenschaftlich dringen die Mamas in dieses weite Feld nicht ein. Sie sind einfach schon länger in diesem Metier als die meisten anderen Bluesrocker hierzulande und kennen entsprechend viel Material. Und aus diesem Fundus lässt sich genüsslich und unendlich schöpfen.
Wir stellen uns gerne vor, dass Musik plötzlich von irgendwo her kommt und uns schockiert wie nichts, was wir zuvor gehört haben. Die größere Wahrheit ist, dass jedes Musikstück aus einem Vorläufer entsteht. Es ist eine Kette menschlicher Antworten. Die Schönheit der Musik und die Kraft der Musik liegt darin, dass sie nie standardisiert werden kann. Sie muss ein Austausch unter Menschen sein, weitergegeben von Ohr zu Ohr. Sie ist zugleich alt und unendlich neu, weil es immer Nachahmer gibt, die Stücke hören, die früher entstanden sind, die inspiriert werden und etwas Eigenes erschaffen aus dem, was sie in sich aufgenommen haben.
Stets die musikalische Tradition im Auge behaltend, ist es legitim, auch Weiterentwicklungen alter Bluessongs erneut aufzugreifen und mit heutigen Perspektiven zu versehen. Als uns die ersten Scheiben der Rolling Stones aufhorchen ließen, wie viele Titel waren da von ihnen und wie viele von Willie Dixon? Oder von Chuck Berry? Alles klar?!?

In diesem alten Blues steckt so eine Kraft!!!
Was war mit Cream? Oder aktueller den White Stripes – die haben so tief gegraben, dass sie auf Son House, eins der Vorbilder von u.a. Muddy Waters und Robert Johnson gestoßen sind und haben dann mit seinem „Death Letter Blues“ einen Hit gelandet.
Man kann diesen alten Stoff gar nicht hoch genug bewerten. Seine bei oberflächlicher Betrachtung erkennbare Einfachheit ist nicht das Charakteristische. Die Reinheit und Einfachheit des Blues, seine Primitivität – das ist ein Mythos. Wie die Emotion ist auch der Blues sehr komplex. Blues ist der Gesang, der Kummer leichter machen soll, der einem ein gutes Gefühl gibt, obwohl man sich schlecht fühlt. Es ist eine unter Schmerzen geborene Musik, aber sie verschafft Genuss.
Genuss, den wir als Kids beim ersten Hören von Jimmy Hendrix´ „Red House“ spürten, ohne zunächst viel zu verstehen. Diese Musik ist langlebig. Sie war und ist ein Vehikel, das uns ein ganzes Leben lang vom Kummer wegschafft und Befreiung bringt. Für die Mitglieder der Thirsty Mamas war der Bluessound stets ein fester Bestandteil ihres Lebens. Mike, der Mundharmonikaspieler der Mamas konnte bei ihrem Gig auf dem Fehmarn Open Air von der gleichen Bühne auf ein Publikum schauen, dessen Teil er vierzig Jahre vorher war - Jimmy Hendrix vor Augen.

Und wozu das alles?
Da hat jedes Mitglied der Thirsty Mamas eine eigene Anschauung. Stellvertretend für eine mögliche Gemeinsamkeit aller mag die Einstellung von Muddy Waters stehen. In einem frühen Interview wurde er gefragt, welche Musik er am liebsten habe: „Blues“. Der Grund: „Ich kann ihn ein bisschen spielen.“ Er fügte hinzu: „Haben tu ich den Blues kaum mal, ich spiele ihn nur. Wenn ich den Blues spiele, hab ich ihn nicht.“ Dann meinte er, falls jemand seine Fähigkeiten in Zweifel zöge: „Die Frauen stehen auf mich.“
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Referenzen (Auszug)
Downtown Blues Club, Hamburg (ein bis zweimal pro Jahr)
Fabrik, Hamburg
Fehmarn Open Air
Hamburg Cruise Days
Hamburg Harley Days
Hamburger Hafengeburtstag
Harley Davidson Superrally
Jazzclub Bergedorf
Summerjazz Pinneberg
(und dann noch die vielen kleinen Clubs)

Was ist das Besondere an dieser Band? Stimmen Fans und Presse:

„so eine druckvolle Bluesband haben wir schon lange nicht mehr gehört…“ Gästebuch

„…wie immer oberstes Regal…“ Gästebuch

„…so ein geiles Konzert haben wir seit langen nicht mehr gesehen/gehört, macht weiter so.“ Gästebuch

„Euer Gig auf den Harley Days war einsame Klasse“ Gästebuch

„Gestern um 16 Uhr war Start des erstmals zweitätigen Festivals. Gleich der erste Song „Highway-Man“ von der fünfköpfigen Gruppe Thirsty Mamas aus Hamburg war außergewöhnlich. Ungebremster Rock vom Feinsten. Das kam gerade zu Beginn besonders gut an.“ Fehmarner Tageblatt 4.9.2010



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